Abschiebung Gründe

Gründe für eine Abschiebung

Es gibt viele Diskussionen zum Thema „Abschiebung Gründe„. Wir wollen Ihnen erklären, warum ein Flüchtling aus Deutschland abgeschoben werden kann.

Dazu erklären wir Ihnen die fünf wichtigsten Gründe für eine Abschiebung! Unerlaubte Einreise ist nur eins davon. Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung ist der häufigste Grund für eine Rückführung.

Die letzten beiden Gründe sind die Arbeitslosigkeit und Straftaten. Wie, was und warum, erklären wir Ihnen in den einzelnen Unterpunkten! Den Ablauf der Abschiebung finden Sie hier!

1. Unerlaubte Einreise

Sollte ein Flüchtling unerlaubt nach Deutschland eingereist sein, ist das ein Grund für eine sofortige Abschiebung.

Es ist strafbar unerlaubt in ein Land einzureisen, wenn man keinen gültigen Ausweis oder einen Passersatz hat. Dazu benötigt man einen erforderlichen Aufenthaltstitel.

Das bedeutet soviel wie Aufenthaltsdokumente, die Drittstaatsangehörige für einen Aufenthalt in den Mitgliedsstaaten ausgestellt werden.

Sollten diese nicht vorliegen, begeht er eine Straftat und wird umgehend abgeschoben.

2. Aufenthaltsgenehmigung rechtzeitig verlängern

Viele Flüchtlinge erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung für drei Jahre. Nach diesen drei Jahren erlischt die Aufenthaltsgenehmigung automatisch.

Das bedeutet, dass der Asylant das Land wieder verlassen muss. Das kann jedoch umgangen werden, wenn er eine Verlängerung beantragt.

Leider vergessen einige diesen Antrag rechtzeitig zu stellen und werden daher ausgewiesen. Es ist nicht einfach nach dem Ablauf der drei Jahre eine neue Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.

Das sollte am besten mit einem Anwalt für Migration abgesprochen werden.

3. Aufenthaltserlaubnis wird nicht verlängert

Eine Aufenthaltsgenehmigung kann aber auch abgelehnt werden, obwohl man alle Fristen eingehalten hat. Das kann verschiedenste Gründe haben.

Es kann sein, dass keine Gefahr mehr für den Flüchtling im Heimatland besteht. Viele flüchten aus Angst vor religiöser Verfolgung oder politischen Gründen.

Auch wenn man im Krieg getötet werden kann oder Folter droht, wird man als Flüchtling anerkannt. Sollten diese Gefahren aber nicht mehr bestehen, wird der Flüchtling gebeten das Land zu verlassen.

Dafür hat er in der Regel einen Monat Zeit. Dies kann auch mit einem Anwalt für Migration angefochten werden. Dafür sollten Sie zeitnah einen Anwalt oder Hilfestellen aufsuchen.

4. Abschiebung wegen Arbeitslosigkeit

Die Aufenthaltsgenehmigung gilt wie gesagt erstmal für drei Jahre. Um eine Verlängerung zu erhalten, ist es wichtig sich zu integrieren.

Dazu gehört nicht nur ein gutes Umfeld, sondern auch einen Arbeitsplatz. Wenn sich der Asylbewerber in die Gesellschaft einbringt, steht der Verlängerung eigentlich nichts im Wege.

Jedoch finden oder suchen nicht alle eine Arbeit. Viele bleiben lieber in ihrem eigenen Umfeld und versuchen es erst nicht.

Nur Geld annehmen, ohne etwas dafür zu tun, gefällt der Ausländerbehörde nicht.

Sollte es nach den drei Jahren zu keinem Arbeitsverhältnis gekommen sein, stehen die Chancen nicht gut.

Eine Rückführung ins Heimatland ist sehr wahrscheinlich!

5. Abschiebung nach Straftat

Das wahrscheinlich heiß diskutierteste Thema ist die Abschiebung nach einer Straftat. Eigentlich sollte dies klar geregelt sein. Das Gesetzt sagt:

„Ein Ausländer, dessen Aufenthalt die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die freiheitliche demokratische Grundordnung oder sonstige erhebliche Interessen der Bundesrepublik Deutschland gefährdet, wird ausgewiesen, wenn die unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles vorzunehmende Abwägung der Interessen an der Ausreise mit den Interessen an einem weiteren Verbleib des Ausländers im Bundesgebiet ergibt, dass das öffentliche Interesse an der Ausreise überwiegt.“

Die meisten Asylbewerber suchen Schutz und Frieden in Deutschland, leider gibt es immer wieder Ausnahmen.

Ausgewiesen werden mit großer Wahrscheinlichkeit Straftäter, die zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt worden sind.

Bei Haftstrafen unter drei Jahren entscheiden die Behörden nach der Strafe und der Straftat individuell.

Bei Straftaten mit Drogen oder Landfriedensbruch genügen schon Haftstrafen von zwei Jahren für eine Abschiebung.

Sexuelle Übergriffe und Auseinandersetzungen mit Polizisten werden seit kurzem noch strenger geprüft und führen sehr schnell zur Rückführung ins Heimatland.

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